Wir fahren südlich Richtung Ishasha-Sektor des Queen-Elisabeth-Parks, am Edward-See vorbei entlang der Grenze zum Kongo, oder geologisch ausgedrückt, am Grabenbruch entlang. Auf den wenigen Streckenabschnitten, die geteert sind, gibt es immer mal wieder Polizeikontrollen. Sie kontrollieren alle Ugander. Uns Muzungus nicht. Gefahndet wird nach Schmuggelware. Beliebt sind Kosmetikartikel und Kleider, die im Kongo billiger sind. Sagt man uns.
Das Verhältnis der Fischer aus Uganda zu den Kollegen scheint auch nicht das beste zu sein. Obwohl Zweidrittel des Edwards-Sees zum Kongo gehöre, fischten sie ständig auf ugandischer Seite. Weil die meisten und die größten Fische sich nun mal lieber auf ugandischer Seite aufhielten.
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